Goa – 27.12.13 – 03.01.14

5. Januar 2014 at 16:39

In Kochin verlassen wir, nach einem gemütlichen Frühstück, am frühen Vormittag das Hostel und fahren mit der Fähre und danach mit dem Tuktuk zum Bahnhof.

Danach geht es in 13h mit dem Zug nach Goa. Die meiste Zeit verbringe ich mit Lesen. Zum Glück gibt es in den Zügen Steckdosen und somit Strom für mein Handy, so dass ich auch fast die gesamte Zeit lesen konnte (die Die Analphabetin, die rechnen konnte von Jonas Jonasson kann ich nur empfehlen).

Steckdose im Zug - quasi überlebenswichtig bei 14h fahrt und Ebook ;-)

Steckdose im Zug – quasi überlebenswichtig bei 14h fahrt und Ebook ;-)

Mitten in der Nacht erreichen wir den Staat Goa bzw. den Bahnhof in Madgaon. Wir schließen uns zwei weiteren Reisenden auf der Suche nach einem Zimmer an und fahren mit ihnen in den Norden Goas. Zwar werden die beiden fündig, doch wir wollen nicht den vollen Zimmerpreis für die restlichen 6h bezahlen. Vor allem, da wir am nächsten Morgen auch direkt auschecken müssten, da nur noch eine Nacht frei ist. Wir verbringen die nächsten Stunden wartend bei einer Pizza.

Am frühen Morgen laufen wir los und suchen mit Hilfe eines Taxisfahrers ein Zimmer. Doch die Preise sind uns alle zu teuer. Enttäuscht beschließen wir wieder in den Süden zu fahren. Mit dem Bus sind wir nach zweimaligem Umsteigen in 2h im Süden.

Noch bevor wir den Bus verlassen werden wir angesprochen, ob wir eine Unterkunft bräuchten. Diesmal passen Preis, Ausstattung und Lage – in nur 2min zu Fuß zum Strand. Wir beziehen das Zimmer und ich hüpfe direkt danach ins kühle Nass. Ach, wie angenehm.

Danach gibt es ein spätes Frühstück am Strand, bevor ich mich schlafen lege. Am Abend mache ich mich wieder auf den Weg zum Strand bzw. zu Sandra, die sich dort bereits bräunen lässt.

Den restlichen Abend lassen wir es uns einfach nur gut gehen: Leckeres Abendessen (frischer Fisch und Wein) direkt am Strand, Nachtisch und Cocktails. Satt und zufrieden schlafen wir ein.

Palolem Beach

Palolem Beach

Sonnenuntergang in Palolem

Sonnenuntergang in Palolem

Palolem Beach

Palolem Beach

Frischer Fisch zum Abendessen

Frischer Fisch zum Abendessen

28.12 – Samstag

Ausschlafen, wie angenehm. Direkt danach hüpfe ich wieder in die Wellen :) Wir frühstücken in einem nahen Cafe, bei dem ich mich am liebsten einmal durch die Speisekarte essen würde. Alles ist so lecker. Ich entscheide mich am Ende für hausgemachten Eistee, Früchteesalat mit Joghurt und Honig, sowie einem Feta-Sandwich. Njam, njam.

Danach planen wir die Tage nach Goa. Leider ist der Zug nach Hampi schon jetzt ausgebucht, aber den Weiterflug von Bengalore nach Singapur holen wir uns lieber jetzt schon, bevor die Preise weiter steigen.

Den Nachmittag verbringe ich mit Bloggen und Surfen und Sandra am Strand. Am Spätnachmittag mieten wir uns ein Kanu und paddeln gemächlich durch das Wasser.
Zum Abendessen gibt es wieder Fisch.

29.12 – Sonntag
Wir schlafen gemütlich aus. Nach dem Aufstehen und einem kurzen Besuch im kühlen Nass, mieten wir uns einen Roller und düsen los. Wobei ich am Anfang noch weniger düse und mich erst mal hinter Sandra auf den Roller setze. Erster Halt wird die German Bakery in der ich mir ein üppiges Frühstück genehmige.

Danach fahren wir weiter entdecken weitere tolle Strände, manche davon mit Steilküste oder einsam gelegen, andere super lang gezogen und fast menschenleer. Zwischendrin erkundigen wir noch ein ehemaliges Fort, dass mich an diverse Piratenfilme erinnerte. Zum Abschluss fahren wir noch zum Cola Beach, an dem ich natürlich eine Cola trinken muss ;-) Das schöne an dem Cola Beach, ist seine Süsswasserversorgung, da direkt am Strand ein kleiner Bach ins Meer mündet. Kurz vor dem Strand gibt es noch einen Süsswassersee, so dass man erst im warmen Meer in den Wellen toben kann und danach im kühlen See das Salzwasser abwaschen kann.

Sandra und unser Roller

Sandra und unser Roller

Ich am Agonda Beach

Ich am Agonda Beach

Agonda Beach

Agonda Beach

Jetzt sind Sandras die Haare doch nass :)

Jetzt sind Sandras die Haare doch nass :)

Blick vom Fort aufs Meer

Blick vom Fort aufs Meer

Muscheln

Muscheln

Am Cola Beach

Am Cola Beach

Am Cola Beach

Am Cola Beach

Süsswassersee am Cola Beach

Süsswassersee am Cola Beach

Zur Abwechslung gibt es heute keinen Fisch, sondern eine leckere Pizza.

Eine Cola am Cola Beach in Goa

Eine Cola am Cola Beach in Goa

 

Montag – 30.12

Diesen Montag verbringen wir ganz gemütlich mit lange schlagen, schwimmen und viel faulenzen.

 

Silvester – 31.12

Den Vormittag und Nachmittag wird eigentlich nur gefaulenzt. Am Abend sind wir am Strand lecker Essen. Leider war der Nachtisch ein Reinfall :(

Das Feuerwerk schauen wir uns am Strand an. Eigentlich gibt es seit dem frühen Abend immer mal wieder die eine oder andere Rakete, die den Himmel erleuchtet und somit immer etwas zum anschauen. Diverse Kanonenschläge erschrecken uns beide regelmäßig :) Das Feuerwerk zum Jahreswechsel hätte ich mir dann etwas ausgeprägter vorgestellt. Aber sehenswert war es definitiv und über dem Meer verstellt auch nichts die Sicht.

Danach entscheiden wir uns gegen die beiden offizielle Full Power Partys am Strand, die ziemlich hohen Eintritt verlangen (Full Power sind Partys mit “normal hörbarer” Musik. Gesetzlich muss eigentlich um 22Uhr die Musik leise gedreht werden, so dass Silent Partys, mit Kopfhörern, in Goa sehr populär sind. Das Gegenteil von den Silent Partys sind die Full Power Partys). Wir treffen einige Mitarbeiter aus unserem Hotel, mit denen wir noch eine sehr lustige Nacht verbringen.

Silvesterfeuerwerk in Palolem

Silvesterfeuerwerk in Palolem

Silvesterfeuerwerk in Palolem

Silvesterfeuerwerk in Palolem

Willkommen 2014!

Willkommen 2014!

Mittwoch – 1.1.14

Erneut ein sehr gemütlicher Strandtag. “Leider” müssen wir unseren Aufenthalt verlängern, da wir für den folgenden Tag keinen Nachtbus nach Hampi mehr bekommen.

Donnerstag – 2.1

Mein Scheixxtag… :( Morgens um halb neun aufgewacht und seit dem darf ich mich zu den 80-90% der Indientouristen zählen, die Durchfall auf ihrer Reise hatten. Den Tag über geht mit  mir gar nix mehr. Am Nachmittag will ich mir eine Cola holen, doch die Senkrechte löst nur den Brechreiz aus. Nachdem ich mich übergeben habe geht’s mir aber besser. Bin ich froh, dass wir nicht heute schon weiter reisen. Der üble Nebeneffekt vom Tag im Bett: Ich merke wie unbequem und dünn die Matratze in Wirklichkeit ist.

Freitag – 3.1

Ich traue mich langsam wieder ans Essen. So richtigen Hunger verspüre ich allerdings noch nicht. Den Tag vertrödeln wir vor allem die Zeit und warten bis unser Bus um 21:30 Abfährt. Am Spätnachmittag wandern wir noch zu Affeninsel und genießen einen tollen Blick auf den Strand von Palolem und das Meer.

Die Affeninsel bei Palolem

Die Affeninsel bei Palolem

Auf dem Weg zur Affeninsel (geht nur bei Ebbe)

Auf dem Weg zur Affeninsel (geht nur bei Ebbe)

Blick auf den Strand in Palolem von der Affeninsel

Blick auf den Strand in Palolem von der Affeninsel


Im Nachtbus haben wir ein kleines Doppelzimmer  – eine Liegefläche mit 1,90 x 1,30m Fläche. Ausstrecken geht für mich nicht. Aber das ist nicht das schlimmste. Schlimm ist dieses permanente Geruckel und Geschaukel des Buses über die Straße. Das bekommt mir nicht wirklich gut…

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