Hongkong – 16.05 – 22.05.2014

23. Mai 2014 at 8:25

Die Flugzeit von Shanghai nach Hongkong beträgt etwa 2,5 Stunden. Mit essen, schlafen und ein paar Videos geht die Zeit schnell rum.

Hongkong begrüsst mich mit viel Regen

Hongkong begrüsst mich mit viel Regen

In Hongkong regnet es heftig und die Luftfeuchtigkeit haut mich um. Es ist sehr schwül. Daran muss ich mich erst gewöhnen. Mit einem der vielen Doppeldeckerbusse fahre ich vom Flughafen zu meinem Hostel. Auf der Fahrt bestätigt sich mein Eindruck aus der Luft: Hongkong besteht eigentlich nur aus Hochhäusern. Nirgends sehe ich ein Haus mit weniger als 10 Stockwerken.

Mein Hostel liegt am Rande einer Einkaufsviertelgegend und mich erwarten Menschenmassen. Ein unglaubliches Gewusel aus kleinen und großen Personen, mit und ohne Regenschirm, Bussen und der Straßenbahn erstreckt sich vor mir. Mühsam bahne ich mir mit meinem großem Rucksack den Weg durch den Regen und die Menschen.

Volle Straßen in Hongkong

Volle Straßen in Hongkong

Hongkong - typisches Straßenbild

Hongkong – typisches Straßenbild

Hongkong - typisches Straßenbild

Hongkong – typisches Straßenbild

Das Hostel erstreckt sich über mehrere Wohnblocks, in denen jeweils eine Etage zum Hostel gehört. Somit bin ich von der Küche und Aufenthaltsraum abgeschnitten. Doof, aber dafür ist es in unserem Zimmer ruhig und angenehm kühl dank Klimaanlage. Leider fehlt allerdings ein Rollladen.

Vom Hostel breche ich direkt wieder auf und fahre mit der Ubahn, ebenfalls sehr voll, einmal unter dem Meer durch nach Kowloon. In einer Visaagentur beantrage ich mein chinenisches Visum. Das geht hier ohne dem Nachweis von Tickets, Reiseroute und mit nur zwei von vier Seiten Visaantrag. Mit etwa 44€ ist zudem noch günstiger als der offizielle Weg in Südkorea. Ich bin gespannt und überrascht vom Preis und den wenigen benötigten Informationen. Der Visumsantrag benötigt vier Werktage, somit muss ich eine Woche in Hongkong bleiben.

Ich fahre mit der Ubahn zurück, erkunde etwas die Gegend und gehe dabei etwas Essen. Dabei entdecke ich einen Ikea mitten in der Stadt und freue mich auf schwedisches Essen. Doch weit gefehlt: Es gibt nur ein sehr überfülltes Bistro, aber kein Restaurant :(

Unter dem Meer hindurch

Unter dem Meer hindurch

Iron Panda - da der Panda sich wie Ironman vor dem Aussterben verteidigen muss

Iron Panda – da der Panda sich wie Ironman vor dem Aussterben verteidigen muss

Samstag – 17.05.2014

Am Samstag morgen kümmere ich mich um schnelleres Internet. Gegen das vom Hostel ist eine Modemverbindung schon purer Luxus.

Am Nachmittag breche ich zum Hongkong History Museum auf. Ich habe Glück: Dieses Wochenende sind Museumstage und der Eintritt ist frei. Das History Museum ist riesig, aufwendig gestaltet und deckt den Zeitraum “Urzeit bis Heute”  für Hongkong ab.

Im History Museum in Hongkong

Im History Museum in Hongkong

Im History Museum in Hongkong

Im History Museum in Hongkong

Im History Museum in Hongkong

Im History Museum in Hongkong

Da das Science Museum gegenüber liegt und ebenfalls heute keinen Eintritt verlangt schaue ich auch dort noch rein. Es gibt dort viele Ausstellungsgegenstände zum Ausprobieren, allerdings ist es ziemlich voll. Das Highlight für mich ist die Energy Machine: Im Prinzip eine riesige Murmelbahn, die verdeutlicht wie sich die potentielle Energie, die im Ball steckt, „verwandelt“. Die Maschine besteht aus einem 22m hohen Doppelturm und erstreckt sich über alle drei Stockwerke des Museums. Es ist die größte Energy Machine der Welt.

Spaß mit Spiegel im Science Museum

Spaß mit Spiegel im Science Museum

Die Energy Machine im Science Museum

Die Energy Machine im Science Museum

Die Energy Machine im Science Museum

Die Energy Machine im Science Museum

Im Science Museum in Hongkong

Im Science Museum in Hongkong

Vom Museum laufe ich ans Hafenufer und betrachte die funkelnden Hochhäuser auf der Insel. Eigentlich wollte ich mit der Fähre übersetzen, aber die letzte habe ich um einige Minuten verpasst. So geht es umständlich mit dem Bus zurück. Umständlich da ich umsteigen muss und von einer Bushaltestelle zur nächsten laufen muss. Dabei finde ich den Eingang zur Unterführung nicht direkt und somit dauert alles länger.

Mit dem Bus unter dem Hafen hindurch

Mit dem Bus unter dem Hafen hindurch

Blick auf Hongkong Island bei Nacht

Blick auf Hongkong Island bei Nacht

Blick auf Hongkong Island bei Nacht

Blick auf Hongkong Island bei Nacht

Sonntag – 18.05.2014

Erneut werde ich zeitig von der Sonne geweckt. Es ist einfach zu hell im Zimmer.

Gegen Mittag breche ich in ein nahes Schwimmbad auf. Leider ist dort heute ein Wettkampf und das eigentliche Schwimmerbecken gesperrt. So bleibt nur das kleine Becken und das ist voll. Neben Schwimmern mit dutzenden Schwimmschulen. Es wird somit eher ein Hindernisschwimmen.

Wieder im Hostel falle ich dank leckerem Curry-Mittagessen und geschafft vom Hindernisschwimmen müde auf mein Bett.

Leckeres Mittagessen

Leckeres Mittagessen

Hochhäuser in Hongkong

Hochhäuser in Hongkong

Den frühen Abend verbringe ich am Notebook: Blog-Einträge schreiben, China planen, Mails beantworten.

Da mein Hostel eigentlich nahe am Ufer liegt, theoretisch in 5min zu erreichen, breche ich noch einmal auf. Ich möchte gerne die andere Uferseite bei Nacht betrachten. Doch leider muss ich eine gute halbe Stunde laufen bevor ich ans Ufer gelange. Irgendwie ist Hongkong eher eine Auto statt eine Fußgänger freundliche Stadt. Dafür entlohnt der Anblick. Besonders da eine Hochhausfassade mit einzeln steuerbaren Lichtelementen versehen ist. So ist die Gesamte Fläche als Anzeige nutzbar. Wenn auch nur mit weißem Licht, so eine riesige Anzeige habe ich vorher noch nirgends gesehen.

Nachts in Hongkong

Nachts in Hongkong

Kowloon bei Nacht

Kowloon bei Nacht

Kowloon bei Nacht

Kowloon bei Nacht

Kowloon bei Nacht

Kowloon bei Nacht (die Anzeige auf dem Hochhaus wechselt)

Montag – 19.05.2014

Früh werde ich vom Licht der Sonne geweckt. Ich fühle mich noch überhaupt nicht nach aufstehen und beginne lieber zu lesen. Hier im Hostel in Hongkong habe ich einen weiteren Teil der Sonderdezants Q von Jussi Adler Olsen entdeckt. Mittlerweile der vierte Band den ich unterwegs finde. Tja, angefangen zu lesen, wieder eingeschlafen und schon ist es Mittag.

Jetzt ist aber wirklich Zeit um Aufzustehen. Danach kümmere ich mich um meine Wäsche. Endlich wieder einfach nur abgeben und nicht selber waschen :) Nach dem ich meine Wäsche abgegeben habe geht es mit dem Bus zum Victoria Peak.

Mit der historischen Peak Tram geht es auf den 552m hohen Berg. Die erste Standseilbahn Asiens wurde 1888 erbaut und überwindet an der steilsten Stelle über 51% Steigung.

Von der Bergspitze bzw. dem dortigen Gebäude hat man einen tollen Blick auf die Stadt Hongkong, das Meer und den Hafen. Und vor allem die unzähligen Hochhäuser. Ich esse oben eine Kleinigkeit und fahre danach wieder hinunter.

Die historische Tram am Victoria Peak

Die historische Tram am Victoria Peak

Blick auf Hongkong vom Victoria Peak

Blick auf Hongkong vom Victoria Peak

Ich auf dem Victoria Peak

Ich auf dem Victoria Peak

Blick auf die Rückseite von Hongkong Island

Blick auf die Rückseite von Hongkong Island

Fast in den Wolken auf dem Victoria Peak

Fast in den Wolken auf dem Victoria Peak

Blick auf Hongkong vom Victoria Peak

Blick auf Hongkong vom Victoria Peak

Der zoologische und botanische Garten liegt ganz in der Nähe und kostet auch noch keinen Eintritt. Nichts wie hin. Allerdings gibt es dafür auch nicht wirklich viele Tiere. Aber schön ist es trotzdem und vor allem ruhig.

Im bot. und zoologischen Garten

Im bot. und zoologischen Garten

Im bot. und zoologischen Garten

Im bot. und zoologischen Garten

Im bot. und zoologischen Garten

Im bot. und zoologischen Garten

Ich schlendere durch die Wohngebiete in den Mid Levels den Berg hinab. Mit der alten, doppelstöckigen Straßenbahn geht es dann zurück zu meinem Hostel. Zwar macht das Fahren mit der Straßenbahn Spaß, ist günstig und man hat einen schönen Überblick aus dem oberen Abteil, aber es ist langsam. Alle paar Meter hält die Bahn und auch die Ampel sind nicht extra auf die Bahn abgestimmt.

Unterwegs in den Mid Levels

Unterwegs in den Mid Levels

Unterwegs in den Mid Levels

Unterwegs in den Mid Levels

Unterwegs in der Straßenbahn

Unterwegs in der Straßenbahn

Unterwegs mit der Straßenbahn

Unterwegs mit der Straßenbahn

Auf den letzten Monaten ist mein Sockenbestand kontinuierlich gesunken (Warum sollte es auf der Reise auch anders sein als Zuhause). Also, versuche ich neue zu kaufen. Gar nicht so leicht in dieser unglaublichen Anzahl von Malls, Kaufhäusern und Geschäften etwas zu finden. Dann sorgen die hiesigen Größenangaben noch für Verwirrung. Socken werden in cm angegeben, wobei es dann alle doch nur in einer Größe gibt. Aber der Verkäufer meint „Das passt“. Und er hat Recht, wie ich später erfreut feststelle.

Im 5. Stock ist das Hostelzimmer

Im 5. Stock ist das Hostelzimmer

Dienstag – 20.05.2014

Nach einem gemütlichen Morgen freue ich mich, dass ich gegen 12Uhr meine Wäsche frisch gewaschen zurück bekomme. Jetzt kann ich auch endlich duschen (geht mit Handtuch einfach besser). Danach plane ich noch etwas meinen Aufenthalt in China.

Am Nachmittag fahre ich mit einem kleinen Bus zum Stanley Beach. Dieser liegt auf der anderen Seite der Insel. Auf der 40 minütigen Fahrt gibt es daher noch einiges von Hongkong zu sehen.

Im Bus mit kmh-Anzeige für die Gäste

Im Bus mit kmh-Anzeige für die Gäste

In Stanley Beach spaziere ich gemütlich über den doch sehr kleinen Strand, den deutlich größeren Markt und weiter durch die Stadt. Gerade als ich mich auf dem Weg zu einem Tempel mache fängt es heftig an zu regnen. Glücklicherweise kann ich mich unterstellen und der Regen dauert keine 10min. Doch der Weg ist jetzt glatt und rutschig und ich bin in meiner Wartezeit von Mückenstichen überzogen worden. Ich habe keine Lust mehr und kehre um.

Stanley Main Beach

Stanley Main Beach

Stanely

Stanely

Ich in Stanley

Ich in Stanley

Stanley Beach

Stanley Beach

Ganz körniger Sand am Stanely Beach

Ganz körniger Sand am Stanely Beach

Stanely Beach

Stanely Beach

Mit dem Bus zurück zum Hostel. Unterwegs fängt es erneut an zu Regnen. Heftiger Platzregen prasselt auf Hongkong nieder. Zum Glück habe ich einen Schirm mit.

Es regnet wieder

Es regnet wieder

Am Abend treffe ich mich mit Christopher, einem ehemaligen Klassenkamerad meiner Schwester. Er lebt seit etwa 7 Monaten in Hongkong. Zuerst gehen wir Dim Sum essen. Das Restaurant hat einen Michelin Stern und es ist trotzdem super günstig. Und sowas von lecker. Danach gibt es Nachtisch und noch ein Bier zum Abschluss des Tages.

Christopher und ich

Christopher und ich

Mittwoch – 21.05.2014

Es regnet schon wieder :( Am Morgen gehe ich schwimmen, frühstücke und kümmere mich um China. Es fällt mir schwer eine Route bzw. ein erstes Ziel festzulegen. Ich möchte auch ungern einen Flug buchen bevor ich das Visum nicht im Pass stehen habe. So beschließe ich mit Shenzhen zu beginnen. Das kann ich mit der Metro erreichen, die Flüge sind häufig günstiger als von Hongkong und falls es mit dem Visum nicht klappen sollte, hätte ich nur eine günstige Hostelnacht die verfällt.

Am Mittag setze ich mit der Fähre nach Kowloon über. Ich spaziere über die „Avenue of Stars“ , auf der Filmstars aus Hongkong ihre Hände in Beton verewigten. Immerhin kenne ich: Bruce Lee und Jackie Chan, die restlichen sind mir alle unbekannt.

Mit der Fähre auf dem Weg nach Kowloon

Mit der Fähre auf dem Weg nach Kowloon

Eine Fähre

Eine Fähre

Hongkong Island

Hongkong Island

Hongkong Island und ich

Hongkong Island und ich

Hongkong Island

Hongkong Island

Mit der Ubahn fahre ich nach Mong Kok und erkunde die Gegend. Mein Ziel ist der Kowloon Walled City Park. Auf der Fläche des heutigen Parks stand früher die Kowloon Walled City, das am dichtesten besiedelte Gebiet der Welt. Auf der Fläche von 0,026km² lebten ca. 33.000 Menschen. Heutige befindet sich dort ein grüner Park, mit vielen Tempeln, einem See und einem Modell der Walled City.

Typischer Wohnblock in Mong Kok

Typischer Wohnblock in Mong Kok

Im Kowloon Walled City Park

Im Kowloon Walled City Park

Modell der abgerissenen Kowloon Walled City

Modell der abgerissenen Kowloon Walled City

Donnerstag – 22.05.2014

Gegen 12Uhr checke ich aus und gehe gemütlich essen. Zurück im Hostel blogge ich noch etwas bevor ich aufbreche, mein Visum abzuholen. Mit dem Visum hat alles geklappt :) Mit der Ubahn geht es zur Grenze.

Auf gehts nach China

Auf gehts nach China