Cook Islands – Rarotonga – 12. – 23.08.2014

29. August 2014 at 2:35

Der Flug von Auckland nach Rarotonga verläuft ruhig und mit schöner Sicht auf famose Wolkenformationen. Leider bedeutet die dichte Wolkendecke aber auch, dass es unterhalb der Wolkendecke kaum Sonnenschein gibt.

Als wir die Wolkendecke durchbrechen sind wir schon ziemlich tief und setzen wenige Minuten später mit einer harten Landung auf. Es begrüßt uns ein grauer Himmel und leichter Regen.

Vor der Reise auf die Cook Islands habe ich noch gelesen, dass man bei der Hotelreservierung besonders aufs Datum achten muss. Die Cook Islands liegen hinter der Datumsgrenze: So bin ich am Mittwoch losgeflogen und am Dienstag gelandet. Leider habe ich mir diesen Hinweis nicht richtig zu Herzen genommen und mich beim Ankunftsdatum vertan. So muss ich vom Flughafen aus im Hostel anrufen, so dass mich jemand abholen kommt.

Bis, Paul der Besitzer kommt, warte ich etwa 30min am Flughafen. Nach 20min verlassen auch die Angestellten das Gelände und 5min später gackern wieder ein paar Hühner über den Parkplatz und durch den Außenbereich des Gebäudes. Ich mag solche kleinen Inselflughäfen.

Kurze Zeit später kommt Paul und fährt mich die 10min zum Hostel. Netterweise bucht er mich nicht in das Mehrbettzimmer, sondern in ein kleines Einzelzimmer. Sehr cool.

Das Hostel verfügt über ein Hauptgebäude mit Mehrbettzimmern und einigen Einzel-und Doppelzimmern, über vier Hütten mit Meeresblick und einen kleinen Pool. Alles wirkt wie in einer großen WG und so komme ich recht schnell mit anderen Gästen ins Gespräch.

 

Rarotonga - Strand

Rarotonga – Strand

Rarotonga - Strand

Rarotonga – Strand

Rarotonga - Strand

Rarotonga – Strand

Mit Jens (Hamburg) fahre ich am späten Nachmittag in die Nähe des Flughafens. Ein anderer Gast hat dort einen Wal gesehen. Wir starren zwar eine Weile aufs Wasser, doch einen Wahl können wir nicht erkennen.

Auf dem Rückweg gehe ich noch einkaufen. Lebensmittel sind hier noch mal teurer als in Neu Seeland :(

Wieder im Hostel koche ich und unterhalte mich noch bis in die Nacht hinein.

Mittwoch – 13.08.2014

Ich schlafe gemütlich aus. So ein Einzelzimmer ist etwas feines.

Am späten Vormittag, nach dem ich geduscht habe und wegen des Wetters nicht erst im Meer war, verlasse ich das Hostel. Auf dem Weg zum Rollerverleih kaufe ich mir etwas zum Frühstücken.

Ich auf dem Roller

Ich auf dem Roller

Mit dem Roller geht es in die Hauptstadt, nach Avarua (Hauptstadt, weniger als 14000 Einwohner). Dort beantrage ich bei der Polizei meinen lokalen Führerschein. Dafür muss ich nachweisen, dass ich mit dem Roller umgehen kann und fahre einmal gerade aus, bremse, stehe mit beiden Beinen auf dem Boden, schaue nach links und rechts und fahre wieder zurück. Bei der zweiten Runde fahre ich im Slalom um Pylonen. Danach wird ein Foto gemacht und ich erhalte meinen Führerschein.

Rollerprüfung

Rollerprüfung

Parlament der Cook Islands

Parlament der Cook Islands

Ich schlendere noch etwas durch die Stadt, kaufe Postkarten und erkundige mich nach Flügen auf die kleinere Insel Atutaki. Die Atutaki Idee lasse ich aber doch lieber bleiben: Etwa 500€ für jeweils einen Einstündigen Hin- und Rückflug finde ich zuviel.

Auf dem Rückweg zum Hostel gehe ich noch im großen Supermarkt einkaufen und kaufe in einem kleinen Laden  noch etwas frischen Fisch. Wieder im Hostel wandert der Fisch direkt in die Pfanne und ich nach dem Essen direkt ins Bett. Herrlich gemütliches Inselleben.

Den Abend verbringe ich in netter Runde im Hostel, dabei brate und esse ich den restlichen Fisch.

Donnerstag- 14.08.2014

Morgens fahre ich mit dem Roller zu einer Bäckerei, doch den Weg hätte ich mir sparen können. Die Bäckerei hat noch nicht geöffnet (dh. wurde noch nie eröffnet). Daher hole ich in einem kleinen Supermarkt ein Baguette und frühstücke gemütlich.

Mit Santana aus Deutschland und Manuele aus Italien laufe ich nach dem Frühstück zu einem Dive Shop. Wir buchen einen vier tägigen Tauchkurs ab Montag.

Zurück laufen wir entlang des Strandes und auch das Wetter spielt einigermaßen mit.

Am Strand in Rarotonga

Am Strand in Rarotonga

Am Strand in Rarotonga

Am Strand in Rarotonga

Am Strand in Rarotonga

Am Strand in Rarotonga

Am frühen Nachmittag breche ich zur weiteren Inselerkundung auf. Mit dem Roller geht es in Richtung Westen. Häufig halte ich am Strand, genieße den Ausblick und esse zu Mittag.

Leider hat die kleine Inselbrauerei heute geschlossen, aber immerhin kann ich einige lokale Bananen auf dem Heimweg mitnehmen.

Bevor es zurück ins Hostel geht gönne ich mir noch einen kurzen Besuch im Internet (150mb für 10NZD, ca. 6,40€).

Im Hostel treffe ich Jens, esse Eis und Bananen und blogge die letzten Tage.

Am Abend gibt es wieder Fisch und wie auch gestern interessante Gespräche mit den anderen Gästen. Leider fängt es auch wieder heftig an zu regnen.

Freitag – 15.08.2014

Auch heute morgen haben sich die Wolken noch nicht verzogen. Es regnet weiterhin stark. Ursprünglich hatte ich geplant mit Santana und Manuele Schnorcheln zu gehen, aber das verschieben wir. Stattdessen spielen wir Phase 10.

Gegen Mittag hat es endlich aufgehört zu regnen und wir brechen nach einem kleinen Snack auf.

Nach 10min Fahrt mit dem Roller erreichen wir den Strand, etwas vor Rutaki. Wir mieten uns Schnorchelequipment und hüpfen ins Wasser. Brr, das ist kalt, aber die Bedingungen ansonsten sind super: Kaum 3m tief, super klare Sicht und eine Lagune voller Fische und Korallen.

Schnorchelspot

Schnorchelspot

Schnorchelspot

Schnorchelspot

Schnorchelspot

Schnorchelspot

Etwa eine Stunde später treibt uns die Kälte aus dem Wasser. Nach kurzer Pause hüpfen wir noch einmal kurz hinein. Auf dem Heimweg fängt es leider wieder an zu regnen. Regen und Roller fahren sind eine schlechte Kombination und es ist richtig kalt.

Ich am Strand

Ich am Strand

Den restlichen Abend verbringe ich entspannt im Hostel. Und ich lerne das zweite neue Kartenspiel heute: Monopoly als Kartenspiel.

Samstag – 16.8.2014

Ich wache auf und höre immer noch Regen. Aber heute hilft nix: Wer heute Vormittag nicht einkauft hat am Sonntag nur die Möglichkeit in kleine und teurere Geschäfte zu gehen.

Nach dem Frühstück ziehe ich die Jacke fest und setze den Helm auf. Los gehts durch den Regen. Zuerst verlängere ich die Rollermiete bis zu meiner Abreise, kaufe frischen Fisch und fahre dann zum Markt. Dort kaufe ich Bananen. Noch grün, aber angeblich in maximal 3 Tagen gelb. Wenn nicht, kann ich sie auch kochen. Ich bin gespannt.

Vom Markt geht es in den großen Supermarkt und schwer beladen nach Hause.

Zuhause sammele ich alle dreckige Wäsche und fahre zur Reinigung. Wenn es weiter so regnet hilft mir die Waschmaschine im Hostel ohne Trockner nicht.

Im Hostel freue ich mich über eine heiße Dusche und ein zweites Frühstück.

Später am Nachmittag hole ich die Wäsche ab. Leider wurde meine Jeans anderen Kunden zugesteckt. Das bemerke ich leider erst wieder im Hostel, kehre um und warte in der Reinigung 30min bis meine Jeans wieder gebracht wird. Auch so kann man einen Nachmittag verbringen. Immerhin ist meine Wäsche jetzt wieder sauber, trocken und vollständig.

Den restlichen Abend verbringe ich wieder im Hostel. Eine schöne kleine Gemeinschaft: Gegen 22Uhr verabschieden wir gemeinsam winkend vier Gäste die zum Flughafen aufbreche.

Sonntag – 17.08.2014

Der Wecker klingelt früh und reist mich aus dem Schlaf, einer unruhigen Nacht (Flügen kommen hier jeweils einer Nachmittags, einer kurz vor Mitternacht und einer um zwei Uhr Nachts an. So checken Gäste auch mitten in der Nacht ein; manche freuen sich sehr über den Urlaub und feiern das ausgelassen).

Leider muss ich feststellen, dass die Mäuse hier auch vor Plastik nicht zurückschrecken: Meine ungeöffneten Kekse und auch das Brot sind angeknabbert worden. Durch das Plastik. Pff, zum Glück habe ich von einem abreisenden Gast eine große Plastikbox bekommen und hoffentlich gehen die Mäuse nicht daran.

Um 8Uhr erreichen Santana, Manuele und ich den Dive Shop.

Zuerst gilt es viel Papierkram zu erledigen (Anschrift, Geschäftsbedingungen, Risiken, medizinische Voraussetzung) und es beginnt die Theorie: Erst Erklärungsvideo und danach jeweils 20 Fragen.

Am späten Vormittag geht es zum ersten Mal in den Pool. Ziemlich kalt und auch die Sonne scheint nicht (aber immerhin auch kein Regen). Dort machen wir diverse Übungen. Erst ohne Tauchgerät und später mit.

Der Trainingspool

Der Trainingspool

Gegen Mittag haben wir eine Stunde Pause und am Nachmittag noch einmal Theorie und Praxis. Zwar kenne ich einiges schon von den bisherigen Tauchgängen, aber der Kurs ist wesentlich umfangreicher und intensiver.

Um 17Uhr ist Schluss und wir sind platt: Körperlich und auch der Kopf ist voll.

Wieder im Hostel schaue ich mir den Sonnenuntergang oder besser den Teil der nicht von Wolken verdeckt wird am Strand an.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Danach koche ich und gehe früh zu Bett.

Montag – 18.08.2014

Erneut klingelt um 7Uhr der Wecker. Ich frühstücke und fahre kurze Zeit später durch den Regen zur Tauchschule.

Am Vormittag schließen wir die restlichen Theorievideos ab und machen danach den Theorietest. Bestanden, gerade so, aber bestanden. :)

Nach der Mittagspause geht es wieder in den Pool. Mittlerweile hat es aufgehört zu regnen und die Sonne scheint. Im Pool machen wir weitere Übungen.

Zum Abschluss sprechen wir noch die Fehler des Theorietests durch und danach geht es zurück ins Hostel.

Dort ziehe ich direkt zum Sonnenuntergang an den Strand, esse zu Abend und verbringe einen gemütlichen Abend.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Dienstag – 19.08.2014

Den Vormittag verbringe ich gemütlich, gehe einkaufen und fülle meine Essenvorräte auf.

Am Nachmittag setzen wir den Tauchkurs fort. Diesmal geht es mit dem Auto zum Hafen und hinaus aufs Meer. Vor der Abfahrt weisen wir noch nach, dass wir 10min im Wasser verbringen können, ohne unterzugehen. Das schlimmste ist dabei die Wassertemperatur im Pool.

Unser Tauchspot ist nur einen Kilometer vom Hafen entfernt. Im Wesentlichen wiederholen wir die Übungen aus dem Pool. Nur gibt es jetzt viel mehr zu entdecken: Fische, Korallen, Krebse.

Insgesamt machen wir zwei Tauchgänge, einige Übungen an Land und an der Wasseroberfläche. Ziemlich geschafft kehren wir am Abend zum Hostel zurück.

Rarotonga vom Meer aus

Rarotonga vom Meer aus

Rarotonga vom Meer aus

Rarotonga vom Meer aus

Santana und Manuele nach dem Tauchen

Santana und Manuele nach dem Tauchen

Dort schaue ich mir wieder den Sonnenuntergang an, dusche und esse zu Abend.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Am Strand

Am Strand

Hängematte am Strand

Hängematte am Strand

 

Mittwoch – 20.08.2014

Erneut verbringe ich einen gemütlich Vormittag. Zusammen mit Santana, Manuele, Tim (Niederlande) und Matthew (England) fahren wir zu einer kleinen Destilliere und kaufen Bananenwein und andere leckere oder weniger leckere Getränke.

Vanille

Vanille

In der Destillerie

In der Destillerie

Lokales Bier - Matutu

Lokales Bier – Matutu

Da "wohnt" der Hahn in der Mülltonne

Da “wohnt” der Hahn in der Mülltonne

Am Nachmittag steht der finale Teil des Tauchkurses an. Allerdings ist nicht mehr viel zu machen. Nur noch ein oder zwei Übungen unter Wasser und zwei an Land. Danach müssen wir noch 200m Schwimmen.

Der vierte Tauchgang ist ein normaler geführte Tauchgang und unsere letzte Übung für die Open Water Lizenz: Alle bestanden – Yuhuu!

 

Tauchkurs bestanden mit Santana, Manuele und Instractur Paul

Tauchkurs bestanden mit Santana, Manuele und Instractur Paul

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Abends fährt quasi das gesamte Hostel, 6 Roller (“richtige Rocker-Gruppe”), zum Night-Food-Market. Leider gibt es allerdings kaum lokales Essen bzw. ist es bereits ausverkauft. Aber die Holzoffenpizza schmeckt ebenfalls super.

Donnerstag – 21.08.2014

Am Donnerstag morgen fahre ich mit Sarah (Australien) und Tim (Niederlande) in die Stadt. Wir kaufen Konzerttickets für Freitag und Essen für das geplante Grillen am Abend.

Nach einem zweiten Frühstück brechen Sarah, Charlotte (England), Tim, Matthew und ich zum Cross-Island-Track auf. Zuerst fahren wir mit den Rollern zum südlichen Ende des Weges. Von dort nehmen wir den Bus zum Start im Norden.

Von der Bushaltestelle laufen wir bei super Wetter in einer halben Stunde zum Start des Weges. Dort tragen wir uns noch in ein Logbuch ein und los geht’s. Kurz nach dem Start sehe ich zum ersten und letzten Mal einen Wegweiser.

Nach 15min durch ein schönes Tal betreten wir den Jungle. Der Pfad ist toll: Er schlängelt sich durchs Dickicht und Lianen oder Äste fordern an vielen Stellen zum geduckten Laufen oder klettern auf. Weitere 10min später beginnt der Aufstieg. Es geht steil hinauf, der Pfad ist nicht wirklich ausgebaut.

Wir laufen etwa 90min durch den Jungle und sind noch frohen Mutes. Auch gibt es von der Bergspitze einen tollen Blick auf das Meer und die umliegenden Berge. Allerdings wird es immer schwieriger den Pfad zu finden. An einer Gabelung entscheiden wir uns erst für den weiteren Aufstieg und kehren nach 15min wieder um. Diesen Pfad ist wohl niemand in den letzten Wochen gegangen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Mittlerweile ist es bereits nach 16Uhr. Wir überlegen kurz ob wir umkehren oder weiterlaufen sollen und entschließen uns für letzteres.

Der Pfad wird anspruchsvoller, es geht hinauf und hinab. Teilweise müssen wir hinab- oder hinauf klettern und schaffen es nur mit Lianen, Wurzeln oder Mithilfe von Bäumen. Häufig geht es auch ungewollt mal ein paar Meter auf dem Hintern den Berg hinunter.

Den Pfad zu finden wird zu einer weiteren Herausforderung: Zum einen wird es dunkel zum anderen scheint der Pfad mehr und mehr zu verschwinden. Resigniert akzeptieren wir, dass wir wohl auch im Dunkel noch weiter laufen müssen.

Zum Umkehren ist es jetzt definitiv zu spät und es wären harte Kletterpartien, um wieder den Berg hinauf zu kommen.

In Gedanken überlegt wohl jeder, wie es wäre die Nacht hier im Wald zu verbringen. Mittlerweile laufen wir am Fluss entlang, den Pfad haben wir verloren oder verlassen. Immer wieder sehen einzelne Abschnitte aus wie Pfade. Aber sie verschwinden genauso schnell wieder wie sie aufgetaucht sind.

Wir beschließen so lange wie möglich, sprich bis der erste nicht mehr kann oder wir kein Licht mehr haben, weiter zu laufen. Dabei rede ich mir immer wieder ein, dass es eigentlich kein Problem ist eine Nacht im Wald zu verbringen (keine gefährlichen Tiere). Trotzdem ist es ein total bescheuertes, beunruhigendes Gefühl. Den Notruf haben wir übrigens probiert: Kein Netz (GPS scheint ebenfalls nicht zu funktionieren, unser Ort hat sich quasi seit Stunden nicht geändert).

Das Dickicht wird immer dichter, häufig queren wir den Fluss oder laufen durch ihn. Dabei sinken wir knietief ins kalte Wasser. Alles egal, Hauptsache wir kommen hier noch raus.

Wir legen eine Pause ein, versuchen uns gegenseitig zu beruhigen (Beten, Hände halten), essen eine Runde Kekse und versuchen den klaren Sternenhimmel, der durch das Blätterdach zu erkennen ist, zu genießen. Wir beschließen noch ein letztes Mal weiter zu laufen.

Wir sind mit unseren Kräften am Ende. Wir laufen vom Fluss etwas hinauf und treten das Buschwerk nieder. Die ersten holen bereits Handtücher als Unterlage zum Schlafen heraus raus (eigentlich hätte uns zum Abschluss ein Wasserfall erwartet). Kurz bevor wir uns hinlegen wollen meint Sarah zu mir, schau doch nochmal etwas weiter dort drüben. Was für ein Glück, dass sie mich darum gebeten hat: Wir sind keine 2m von dem flachem Grasland zu Beginn des Weges entfernt. Euphorie pur! Wir sind super-duper-happy, schreien durch die Gegend, machen dutzende Fotos und sind einfach nur glücklich aus dem Jungle herausgekommen zu sein. Wir hatten wirklich Glück: Hätten wir unser Lager 5m vorher aufgeschlagen, hätten wir nur Jungle um uns herum gehabt und nicht gesehen, wie nah wir vom Anfang entfernt waren.

Wir laufen zurück zur Hauptstraße und sitzen kurze Zeit später im Taxi zurück zum Hostel. Dort kommen wir zeitgleich mit den anderen Bewohnern an, die uns bereits gesucht haben (coole Hostelgemeinschaft). Ein fröhliches Wiedersehen und berichten. Nach wie vor schwelgen wir im Glück.

Lange wird dieser Abend nicht mehr. Ich esse noch eine Kleinigkeit, trinke viel Wasser und freue mich über eine heiße Dusche. Und endlich raus aus den nassen Schuhen. Danach falle ich einfach nur ins Bett.

Freitag – 22.08.2014

Der Wecker klingelt zeitig und holt mich aus einer zu kurzen Nacht. Ich frühstücke und fahre zur Tauchschule. Heute allerdings nicht mehr als Schüler, sondern einfach zum Tauchen.

Für mich das heutige Highlight bei den beiden Tauchgängen: Der „Drop“. Die Stelle an der die Insel Rarotonga endet und die „normale“ Meerestiefe beginnt. Ein beeindruckendes Bild aus der Ferne und eine komische Vorstellung, dass es dort hunderte Meter hinab geht. Aber auch schlafende Fische zu sehen ist interessant.

Gegen Mittag bin ich wieder im Hostel. Dort esse ich und lege mich danach noch einmal hin.

Am späten Nachmittag geht’s zum Friseur.

Ich nach dem Friseurbesuch

Ich nach dem Friseurbesuch

Strandbar

Strandbar

Rehab - Club

Rehab – Club

Am Abend holen wir das Grillen nach. Gestern wurde nichts aus dem Grillen und auch die Island Night viel zwangsläufig aus.

Nach dem Grillen fahren wir mit dem Partybus erst zu zwei Bars und abschließend in den Club Rehab. Leider stellt sich heruas, dass die Band Shapelifters keine Band sondern DJs sind. Dafür sind die 20NZD Eintritt doch relativ teuer. Ein lustiger, wenn auch nicht besonders langer Abend wird es trotzdem.

Samstag – 23.08.2014

Nach einer zu kurzen Nacht klingelt der Wecker. Wiederwillig stehe ich auf, dusche und frühstücke. Auch wenn mein Flug erst mitten in der Nacht geht ist es jetzt Zeit auszuchecken.

Ich fahre ein letztes Mal mit dem Roller in die Stadt, schaue mir Perlen an (aber 150NZD sind mir zu viel für Souvenirs), schlendere kurz über den Markt und fahre wieder zurück. Auf dem Rückweg gebe ich den Roller zurück (gute 250km bin ich gefahren).

Der Internetbaum (Hotspot)

Der Internetbaum (Hotspot)

Wieder im Hostel ist es Zeit für ein zweites Frühstück. Danach lege ich mich auf einer Couch nieder und mache ein kurzes Mittagsschläfchen.

Den restlichen Nachmittag verbringe ich im Hostel, esse zu Abend und schreibe Blogartikel.

Um 22 Uhr heißt es dann Abschied nehmen und ich mache mich auf den Weg zum Flughafen.